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23.04.2008 |
Kampf und Krampf gegen Jena Nicht immer schön anzusehen war er, der 77:61 Sieg gegen den schon feststehenden Absteiger aus Jena. Und wenn man böses denken mag, dann war das Ergebnis auch schon das Beste an diesem Spiel. Man kann sagen, was man will. Aber wenn man, wie die Bamberger, bereits in den ersten 5 Spielminuten zweimal versucht mit Alley-hoop abzuschließen (was übrigens misslang), dann hat man den Gegner unterschätzt. Frei nach dem Motto: es ist ja sowieso der Absteiger, da machen wir mal auf Show und gewinnen im Schongang. Auch in der Abwehr präsentierten sich die Bamberger ein ums andere Mal löchrig wie ein Schweizer Käse und standen öfters zu weit vom Gegenspieler weg. Darum ging die knappe Führung der Thüringer zur Halbzeit auch in Ordnung. Das Glück Bambergs war, dass Jena je länger die Partie dauerte umso mehr die Puste ausging. So setzte sich gegen Ende des dritten und dann endgültig im letzten Viertel die individuelle Klasse der Oberfranken durch. Aber was mir immer unverständlich bleiben wird: warum versucht man es penetrant aus der Dreierdistanz? Entweder Bamberg punktet in der Zone oder von ganz weit draußen. Etwas anderes scheint es nicht zu geben. Man hat sage und schreibe 30 Dreier probiert und nur 23 Versuche aus der Nahdistanz. Und wenn die Dreier dann nicht konstant fallen, wird es halt ein harziges Spiel. Zum Glück hatte Bamberg aber in diesem Spiel einen Steffen Hamann und Robert Garrett die konsequent auch mal zum Korb zogen. Einen Fleißpunkt hat sich heute besonders Garrett verdient, der zeigte, was ihn einmal stark machte. Unter dem Strich ist dieser Erfolg auch nur 2 Punkte wert, die auf der Habenseite verbucht werden. Und man sollte die Leistung weder über- noch unterbewerten. Hoffen wir alle auf eine Steigerung in den Play-offs, wo nach heutigem Stand entweder Frankfurt oder Oldenburg der erste Gegner sein wird. |
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