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29.10.2008 |
Zweiter Sieg in Folge Der Aufwärtstrend, der auch schon bei dem Erfolg in Trier in Punkte umgesetzt wurde, fand bei dem 61:55 Sieg gegen Tübingen seine Fortsetzung. OK, schön war das Spiel nicht immer, zeitweise war es sogar grausam. In ein paar Monaten fragt aber niemand mehr danach, wie der Sieg zustande kam. Es zählen momentan einzig und allein die Punkte um aus dem Tabellenkeller zu kommen. Und Optimisten werden jetzt bestimmt anmerken, dass Bamberg nur einen Sieg Rückstand auf die Play-off Plätze hat. Stimmt, dass ist richtig, man darf sich aber von dem Sieg nicht blenden lassen, es war weiß Gott nicht alles Gold. 23 Ballverluste, davon alleine 7 (!!!) von Alexander Johnson sind ein Indiz dafür, dass noch nicht lange im Angriff alles rund läuft. Der Einsatz, der Wille stimmt, auch wenn scheinbar einzelne Akteure immer noch nicht die Laufwege der Angriffssysteme verstanden haben. So, und nun mal wieder die total subjektive Einzelkritik der Bamberger Spieler: Greene (11 Punkte): An dieser Stelle von mir oft gescholten, muss er diesmal lobend erwähnt werden. Setzte seine 3 Dreier immer zur richtigen Zeit, genau dann als die Tübinger drauf und dran das Heft zu übernehmen. Aber wo sind seine Stärken aus vergangenen Jahren geblieben? Seine Drives zum Korb sieht man von ihm überhaupt nicht mehr. Suput (4): Seine Leistungen schwanken zwischen Genie und Wahnsinn. Stellenweise deutet er an zu was er fähig sein kann. Nur um in der nächsten Aktion den Ball leichtsinnig zu verlieren. Er muss seine Performance deutlich stabilisieren, nur dann wird er ein wichtiger Akteur. Newson (11): Endlich macht er nur noch das, was er richtig gut beherrscht. Er vermeidet es aus der Distanz zu Korberfolgen zu kommen, dies ist wohl nicht seine Stärke. Besser und effektiver ist er, wenn er mit viel Dynamik zum Korb zieht, wenn er dabei den Gegenspieler mit durch die Reuse dunkt. So gefällt er mir viel besser! Garrett (7): Entlastete Rivera beim Spielaufbau und machte dabei nicht viel falsch. Besonders aufgefallen ist er mir aber nicht. Ohlbrecht (0): Man munkelt, er hätte letzte Woche einen Denkzettel (sprich Spielpause und einige andere Sanktionen) vom Trainer erhalten. Denn er soll trotz Krankheit nächtens in einschlägigen Bamberger Szenekneipen gesichtet worden sein. Ob dies stimmt, weiß ich nicht. Aber zurück zum Sportlichen: 5 Fouls in 8 Minuten Spielzeit. Respekt Tim, dies muss man erst einmal schaffen. Ob er noch einmal lernt, wie Basketball funktioniert? Auch dies weiß ich nicht, habe aber so meine Zweifel. Jedenfalls werde ich sicher nie Mitglied im „Tim Ohlbrecht Fanclub“. Rivera (8): Er weiß, wann er punkten, oder wann er sich auf das Lenken des Spielaufbaus beschränken muss. Steuerte 7 Assists zum Sieg bei. Am Rande der Partie war zu vernehmen, die Versicherungen würden für die finanziellen Ausfälle von Okulaja und Goldsberry nicht aufkommen und beide Spieler deshalb weiterhin das Budget belasten. Sollte dies stimmen, ist höchstwahrscheinlich kein Geld für einen richtig guten Aufbauspieler vorhanden. Dies wäre sehr schade, denn ich bin mir sicher Rivera wäre auf der Position 2 noch wertvoller. Johnson (10): Es ist schon beeindruckend wie er sich in der Zone auch gegen körperlich robustere Gegenspieler durchsetzen kann. Aber leider muss man auch sagen, seine Achillesferse sind die Ballverluste, seine Foulanfälligkeit und auch seine Defensive gehört nicht zu den besseren. Taylor (7): Effektive Partie von ihm, ohne aber sonderlich groß aufzufallen. Trotz seiner Größe relativ flink und in der Abwehr möchte ich nicht gegen ihn spielen. Wyrick (3): Durfte nach einigen Spielen als Bankdrücker endlich auch mal wieder mitmachen. Er ist körperlich kräftig genug um auch größere Gegenspieler zu verteidigen. Überhaupt scheint er mir für die Rolle als „Kampfschwein“, als Mann für die groben Sachen prädestiniert zu sein. |
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