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06.11.2008 |
Viel Arbeit für Neuzugang Michael Jordan Nun ist er also da, die Fleisch gewordene Hoffnung auf bessere Zeiten. Michael Jordan spielt für Bamberg. Wie gut klingt das! Halt, stopp, nicht DER echte Michael Jordan. Wird jetzt im Bamberger Spiel alles besser? Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt, Fakt ist aber auch, dass die Namen der einzelnen Spieler im Bamberger Kader schon gut klingen, auch wenn sie bisher nicht die in sie gesetzten Hoffnung erfüllten. Aber die Summe der einzelnen Akteure muss ja noch keine gute Mannschaft ergeben. Wie gut Michael Jordan in das Mannschaftsgefüge passt, werden die nächsten Wochen zeigen. In den letzten Jahren gab es jedenfalls öfters Probleme mit diesem Spieler. So wurde er vor drei Wochen noch vor Start der Ligaspiele von seinem israelischen Klub Ironi Ashkelon mit der Begründung entlassen, „the guard was unable to adjust himself to the club and its players on the social level“. Klingt für mich wie ein verschleierter Hinweis, Jordan kann sich nicht anpassen und ist eine kleine Diva. Na, dann willkommen in Bamberg, wo man in der Vergangenheit ja schon öfters glaubte, fehlgesteuerte Spieler resozialisieren zu können. Ungeachtet des wohl nicht ganz einfachen Charakters ist Jordan ohne Zweifel eine spielerische Verstärkung. Er hat nur eine Aufgabe: der Mannschaft Stabilität und Struktur zu geben. Klingt für mich wie eine Herkulesaufgabe (Klugscheissermodus an: „Eine gewaltige Aufgabe, deren Bewältigung eines großen Mannes - vom Format eines Herkules - bedarf“) Aber was in der NBA nie möglich war, ist in Bamberg Realität: Jordan und Johnson in einer Mannschaft, auch wenn es, leider, nicht die Originale sind. |
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