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20.04.2009

Pflichtaufgabe erledigt
Nicht mehr als eine Pflichtaufgabe war der 88:66 Erfolg gegen den Absteiger aus Bremerhaven.
Wer die Eisbären beim Domreitercup im letzen September sah, hätte nie vermutet, dass sie den Gang in die ProA antreten müssen. Aber am Montag Abend präsentierten sie sich als würdiger Absteiger. Pleiten, Pech und Pannen prägten ihr Spiel und insgesamt zu harmlos waren ihre Aktionen.
Bamberg tat nur das Nötigste, kam aber dennoch zu einem ungefährdeten Sieg. Highlight war aber Mitte des letzten Viertels das lautstarke fordern der Fans nach Jared Newson. Coach Fleming hatte ein Einsehen und schickte den sprungewaltigen Forward dann auch auf das Feld.
Mehr will ich jetzt mal gar nicht zur Partie schreiben.

Viel interessanter ist die Hallensituation, die nun schon seit längerer Zeit auf der Stelle tritt - zumindest für die Öffentlichkeit.
Hinter den Kulissen scheint es ganz gewaltig zu brodeln.
Einmal wird bekannt, dass sich der potenziele Investor Klappan zurückzieht. Nun hört man, dass er wohl doch noch nicht aus dem Rennen ist.
Andere Stimmen sprechen davon, dass Oberbürgermeister Starke kurz davor sein, den großen Retter zu spielen.
Wieder andere Gerüchte lauten, die Firma Brose ziehe sich ganz zurück, aus Brose Bamberg wird Franken Basket und man spiele nächste Saison in Nürnberg und die Dauerkarte soll dann 99 Euro kosten.
Vieles davon glaube ich nicht, die Wahrheit wird (wie immer) irgendwo in der Mitte liegen.
Mir dauert die ganze Sache schon zu lange. Gut sind immer Sachen, die schnell gehen, bei denen man sich nicht viel Zeit läßt, bei denen eine rasche Einigung erzielt wird. Der Verkauf der Halle zieht sich nun schon fast 3 Monate hin. Die Einigungstermine werden immer weiter nach hinten verschoben, ohne das sich etwas (für die Öffentlichkeit sichtbar) tut.
Für Transparenz würde sicherlich die Bekanntgabe des Investors sorgen, der die Halle schließen oder einer anderen Nutzung zuführen will und mit dem die Noch-Eigentümerin Sabine Günther und Manager Wolfgang Heyder absolut nichts zu tun haben wollen. Hinter vorgehaltener Hand ist dieser Name schon lange kein Geheimnis mehr. Vielleicht würde öffentlicher Druck der Fans die Entscheidungen beinflussen und mehr Schwung in die ganze Sache bringen.
Zum Jammern der Verantwortlichen über die Trainingsbedingenen werde ich in den nächsten Tagen etwas schreiben.
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